Schulkindern auf der Grundlage der Waldorfpädagogik und der Ideen und Ideale der anthroposophischen Ernährung praktische und theoretische Kenntnisse von Ernährung und Kochen beizubringen, ist in der heutigen Bildung von grosser Bedeutung. Die Ziele und Konzepte dieses Fachs sind nicht nur zukunftsweisend, sondern auch inklusiv und daher für jede sozial, ökologisch und ethisch bewusste Form der Bildung geeignet.
Das Fach Kochen und Ernährung bietet einen idealen Rahmen und eine breite Palette interdisziplinärer Inhalte und Methoden, um Bildungsziele zu erreichen, die zur Entwicklung kooperativer und selbstständig denkender, gesunder und reifer Bürger beitragen, die für den Aufbau und Erhalt einer nachhaltigen Welt und einer echten sozialen Demokratie unerlässlich sind. Die Schüler lernen, wie man nahrhafte Mahlzeiten zubereitet und warum dies für sie selbst, die Menschheit und unseren Planeten relevant ist. Dabei erwerben sie eine Vielzahl von Fähigkeiten und Fertigkeiten und erleben Selbstwirksamkeit in Bezug, aber nicht eingeschränkt, auf die oben genannten Ziele. Dieser Beitrag stellt vor, wie der Unterricht dieses Fachs in der Praxis aussieht.
Schlüsselwörter: Ernährung, nachhaltiges Kochen, fächerübergreifendes Unterrichten, Waldorf/Steiner-Pädagogik, Handlungspädagogik