In diesem Artikel befassen wir uns mit den bekannten Rechensternen, die im Mathematikunterricht einen pädagogischen Zweck erfüllen, insbesondere beim Einmaleins. Der Schwerpunkt dieses Artikels liegt jedoch darauf, die Mathematik hinter diesem pädagogischen Konzept strikt aufzuzeigen, wobei modulare Arithmetik zum Einsatz kommt und erklärt wird, wie die Intuition bei der Erzeugung dieser Kreise durch Äquivalenzklassen formalisiert werden kann. Damit wird gezeigt, welche Gruppen von Figuren sich mit diesem Konzept bilden lassen. Es werden modulare Arithmetik und Graphen verwendet, um die Waldorf-Kreise und ihre Figurengruppen zu definieren, indem eine Äquivalenzrelation in diesen Figuren definiert wird. Dies ermöglicht es uns, die Quotientenmenge dieser Relation zu ermitteln und damit die verschiedenen Figuren, die sich bilden lassen, anhand ihrer Äquivalenzklassen eindeutig zu charakterisieren.
Schlüsselwörter: Modulare Arithmetik, Waldorfpädagogik