Zusammenfassung
In diesem Artikel beschäftigen wir uns mit Fragen der Inklusion bzw. inklusiven Bildungsanforderungen in Schulen. Wir widmen uns dabei insbesondere den Waldorfschulen. Dabei geht es uns zunächst um die Frage, wie inklusiv die Waldorfpädagogik in ihren Grundlagen ist, um dann die Situation in Waldorfschulen heute genauer zu betrachten und zu untersuchen, welches Potenzial die Waldorfpädagogik hat. Einen Beitrag dazu leistet unsere Forschung zur Methodik der Wahrnehmungsvignetten. Seit vier Jahren entwickeln wir mit dieser Methodik einen Ansatz der «verstehenden» Diagnostik für unsere Studierenden und angehenden Waldorflehrerinnen und -lehrer, damit sie im täglichen Umgang mit Kindern und Jugendlichen verschiedene Perspektiven einnehmen und lernen können, die passenden Fragen zu stellen.
Schlüsselwörter: Teilhabe, Wahrnehmungsvignetten, Diagnostik, Inklusion, Waldorfschulen