Zusammenfassung
Diese Dissertation leistet einen Beitrag zum ethnografischen Wissen im Bildungsbereich, indem sie ein bislang wenig erforschtes Phänomen untersucht: die Ethnografie globaler Verbindungen im Hinblick auf einen pädagogischen Ansatz, in diesem Fall die Waldorfpädagogik. Mit Schwerpunkt auf der Entstehung der Waldorfpädagogik auf den Philippinen wird anhand einer ethnografischen Fallstudie nachverfolgt, wie dieser pädagogische Ansatz «reist» und in einem neuen lokalen Umfeld neu konstituiert wird. Die Studie untersucht insbesondere, inwieweit die Waldorfpädagogik lokal sinnvoll gestaltet werden kann und wo in diesem Prozess Reibungspunkte entstehen.
Schlüsselwörter: Waldorfpädagogik, ethnografische Fallstudie, Globalisierung